Nr. 8/19

Berlin, 20. November 2019. Vom 21. bis 22. November diskutieren beim bundesweit größten Privatschulkongress in Hamburg 300 Schulträger aktuelle und zukunftsweisende Bildungsthemen. Unter dem Motto „70 Jahre Privatschulfreiheit“ nimmt der VDP Bundeskongress Bezug auf das Grundgesetz-Jubiläum. „Privatschulen in Deutschland sind Bestandteil des Grundgesetzes und damit unseres Bildungssystems“, hebt Klaus Vogt die Bedeutung der Privatschulfreiheit hervor. Der Präsident des VDP weiter: „Privatschulen erfüllen den öffentlichen Bildungsauftrag und leisten durch ihre Innovationen einen unverzichtbaren Beitrag für das gesamte Bildungssystem.“

In Deutschland gibt es derzeit 5.811 Schulen in freier Trägerschaft. Erstmals besuchen über eine Million Schüler eine Privatschule. Durch die Verankerung der privaten Schulen im Grundgesetz steht jedem unter der Schutz- und Förderpflicht des Staates das Recht zu, eine Privatschule zu gründen oder zu besuchen.

Privatschulen überzeugen durch Vielfalt und Innovationen. Deshalb ist der VDP Bundeskongress auf die zukünftigen Herausforderungen im Bildungsbereich ausgerichtet. Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und die Chancen der beruflichen Weiterbildung und Qualifizierung gehören ebenfalls zu den Schwerpunktthemen. „Bildung von morgen braucht Ideen, Erkenntnisse und Dialog. Wir dürfen uns nicht auf dem Vorhandenen ausruhen, sondern wollen und müssen vorangehen“, so Klaus Vogt.

Pressekontakt:
Beate Bahr

 

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Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) vertritt die Interessen von Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft im allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband mit Sitz in Berlin bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Weitere Informationen unter: www.privatschulen.de